Theoretisch gefragt.Start/Stop deaktiviert,welche Batterie möglich.

  • Hallo,die Frage ergibt sich auf Grund der genannten Deaktivierung.



    Wäre theoretisch,somit auch ne Standard 0815 Batterie tauglich oder ist der Ruhestrom vom G7 trotzdem zu hoch dafür?


    Zudem das Lademanagement vieleicht dann nicht funktionieren würde.



    Mein Akku ist erst knapp nen Jahr alt aber interessiert mich trotzdem.

    Elektroautos sind wie Durchfall!

    Man weiss nie,ob man es bis nach Hause schafft 8o

    2014eR

    Handschalter,

    Apr-Zeugs

    Fahrwerk,Räder.



    2020er RS3 8V Limo mit OPFer Filter/Panther Schwarz-(Aubergine)


    R bleibt trotzdem.Läuft besser,als RS3 (OEM)



    MfG Bac.

  • Die Ladeströme bei der Rekuperation bei aktiver Motorbremse gehen bis über 100 A. Die Frage ist halt ob das jede 0815 Batterie mit macht. Wenn man mal 2-3 km mit Motorbremse einen Berg runter rollt, dann bekommt die Batterie diesen recht hohen Ladestrom auch länger vorgesetzt.


    Bild von der Liteblox App:

  • Interessant :thumbup:


    Wie/wo wird denn die Rekuperation beim R,bzw. generell beim G7 generiert?


    Hab da keinerlei extra Kabel an der Bremse gesehen.

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    MfG Bac.

  • Beim R gibt es meines Wissens keine Rekuperation, wo soll die auch herkommen? Maximal wird im Schubbetrieb mehr Strom im Generator produziert, um die Batterie zu laden, damit dies nicht im Lastbetrieb erfolgen muss und man so eventuell Kraftstoff zu sparen.



    Hab da keinerlei extra Kabel an der Bremse gesehen.

    Das gibt es auch beim E-Fahrzeug nicht.

  • Der R rekuperiert, indem er einen Teil der Bremsenergie vom Generator beisteuert, dabei wird die Batterie aufgeladen, wichtiger Bestandteil für die Start/Stop-Funktion.
    Sowohl beim Bremsen als auch beim Gaswegnehmen im Schubbetrieb.
    Manche Autos wie z.B. mein TT zeigen das sogar in der Balkenanzeige für den Verbrauch an, der Balken geht dann in's Negative und wird grün.



    Das Batteriesymbol steht für den "negativen Verbrauch" = Rekuperation.

    "typischer Landstraßenfahrer, Ortsausgang Vollgas..." :D
    (Frank Schwettmann, Gema Motorsport, nach Sichtung meiner Synchronringe)


    VW Golf R '15 :saint: & :evil:Audi TT RS '18
    Horses for Courses

  • Die Batterie wird vom Fahrzeug normal bei um die 80 % Ladezustand gehalten. Darunter wird auch aktiv geladen. Wenn die 80 % erreicht sind, dann produziert die Lichtmaschine genau so viel Strom wie das Fahrzeug benötigt. Nur bei aktiver Motorbremse (Rollen/Bremsen mit eingelegten Gang, nicht im ECO Mode Segeln) wird überschüssiger Strom erzeugt, der die Batterie Lädt. Das nennt sich glaube ich Micro-Hybrid. Das Gateway misst die Strom der in und aus der Batterie fließt, mit dem Sensor der auf dem Bild am Rechten Pol sitzt.


    Ich habe das mit der MFA XP heute morgen einfach mal aufgenommen. Die Spannungsanzeige der MFA XP ist sehr verzögert, die PolarFIS zeigt den Anstieg der Bordnetzspannung deutlich schneller.

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    PS: Die Liteblox hat eine Nennspannung von über 13 V, mit einer Serienbatterie ist man da eher im Bereich von 12 V. Das Laden findet jedoch nur Statt, wenn der Ladezustand passt und die Batterie richtig angelernt wurde. Sonst hat man es recht schnell das er einfach nur stupide permanent lädt.


    PSS: Ja ich sollte mal wieder Staub wischen. :P

  • @lala
    Hattest Du bisher keine Probleme mit der Liteblox was den SOC angeht ?
    Dank der Rekuperationstechnik bekomme ich meine Liteblox so gut wie nicht mehr nachgeladen (Leon 5F Mj:2018).
    D.h am Anfang nach der Codierung (auf AGM, 44Ah) lief die Wiederaufladung recht gut meist lag der SOC um 70 - 90 %.
    Nach ca. 1000 km Fahrt liegt der SOC meist nur noch um 15-25 % und ich stehe oftmals während der Fahrt kurz vor der Abschaltung (SOC ca. 6%).
    Er läd einfach die Batterie nicht mehr regelmäßig nach, Ladung erfolgt nur noch im Schubbetrieb, ansonst nicht mehr.
    Auch nach dem Kaltstart bei SOC 10% läd die Lichtmaschine nichts nach, sobald Schubbetrieb kommt läd er wieder.
    Die Technik am Leon (IBS Sensor, LIN Bus) ist jedenfalls ok, mit der org. EFB Batterie läuft wieder alles einwandfrei.
    Ich vermute ein Problem mit der mindest. Spg der Liteblox, die geht hier nicht unter 12,5V, was wohl der IBS-Sensor (am Minuspol der Batterie) als "Batterie geladen" interpretiert. ?(
    Hattest Du so etwas bei Deinem Octavia auch schon beobachtet ?

  • Die Geschichte ist zu lang um sie hier zu diskutieren und außerdem betrifft es ja auch kaum jemanden. Aber ja die korrekte SOC Anzeigt im Auto ist ein Problem. Ich hatte jetzt beide Extremfälle. Das Fahrzeug denkt die Liteblox ist leer und lädt permanent voll und auch das Fahrzeug denkt der SOC ist 100 % und lädt nur noch über Rekuperation, aber die Liteblox wird zunehmend leerer. Von deiner Erzählung her denke ich das bei dir der zweite Fall zutreffend ist.
    Ich schreibe dir mal eine PN, falls jemand anderes auch Interesse an dem Gespräch hat, soll er mir eine PN schreiben, dann lade ich ihn dazu ein.

  • Hallo zusammen,


    ich habe in meinem Seat Leon Cupra seit 03/2019 eine Liteblox 26xx drin. Die ist am 2. Weihnachtsfeiertag nach 4 Tagen Standzeit leer gewesen, ging dann zu Revision, funktionierte wieder, aber jetzt zeigt sich ein ähnliches Bild. Es gibt wohl in den Modelljahren 2018 und jünger ein Problem beim Anlernen der Liteblox. Hat irgendwer hier Erfahrungen dazu? Bin echt ratlos, weil via VCDS die untere und obere Spannungsgrenze nicht gesetzt werden kann. Batterie-Typ Li, Kapazität auf 17 Ah (geht nur ohne Kommastellen in VCDS, weil eigentlich ist die 17.05 Ah), aber bei unterer Spannung kann dann 12,1 V nicht umgesetzt werden.


    Ich bin echt ratlos und mein Vertrauen ist ein wenig angefressen, weil das Auto mein Alltagswagen ist.


    Viele Grüße in die Runde, vielen Dank für Tipps vorweg,
    Andreas

  • @chlordany
    Ich hatte eine Mail vom Forum bekommen, das du mir eine Nachricht geschickt hast, aber ich finde diese nicht im Forum. Ich hatte dir deshalb auch nochmal eine PN geschickt.


    Das was du beschreibst, ist auch bereits bei meinem Skoda Modelljahr 2015 der Fall.
    Ich habe bisher keine Möglichkeit gefunden, die Batterie korrekt anzulernen, das das Gateway den Ladezustand korrekt erkennt.


    Aktuell hatte ich sie wieder nach der Homepage der LiteBlox angelernt. Das war glaube ich AGM (Binary AGM) und dann das PB Equivalent, bei der LB26XX waren es glaube ich 57 Ah.


    Angelernt hatte ich sie damals mit VCP:
    1. Fahrzeug eine Weile mit Zündung an stehen lassen (15-20 min) oder einen kleinen Verbraucher laufen lassen z.B. Dash Cam. Sodas die LiteBlox nicht 100 % voll ist.
    2. Kapazität eintragen/ändern(+1 speichern, -1)
    3. Seriennummer +1
    4. Los fahren
    5. 30-40 km fahren, dabei lädt das Gateway die LiteBlox komplett voll. Die Bordnetzspannung steigt bis auf 14,8-15,2 V an, wenn sie voll ist und die Lichtmaschine weiter lädt.
    6. Dann habe ich das Auto abgestellt und normal weiter genutzt.


    Mit der MFA XP sieht man den Ladezustand aus dem Gateway, alternativ auch in VCDS oder VCP bei den Messwerten im Gateway (da wo man sie auch anlernt).



    Damit habe ich aktuell das Verhalten, das der Ladezustand scheinbar per Zufall zwischen 40-100% in und her schwankt und auch aktuell alles funktioniert. Eine Logik nach der sich der Ladezustand ändert, kann ich dabei nicht erkennen.



    Wichtig ist aber, das du auch mal deine Verbraucher im Ruhezustand überprüfst. Dazu kannst du einfach mit einem Multimeter den Spannungsabfall über die Sicherungen im Motorraum und im Fußraum messen und dann über Widerstand der Sicherung den Strom berechnen. Die Widerstandswerte der KFZ Sicherungen findest du über Google. Die Spannungen sind so im Bereich von 0-40 mV (DC).

  • Ich habe ebenfalls nun schon seit über 1 Jahr eine 15Ah Lifepo4 Batterie verbaut, (professionell gefertigt, aus dem Modellbau) habe sie nicht angelernt und diese startet den Wagen auch nach 1 Woche Nichtbenutzung, absolut problemlos.Demnächst werde ich aber schauen, dass sie ein Kumpel mit VCDS anlernt.


    Wie oben schon erwähnt, auch i-tecc und auch andere Anbieter verwenden die selben hochwertigen z.B. A123 Zellen und i-tecc bietet auch noch grössere Versionen an.Hier z.B. die 17,5Ah Version.Ich habe dort auch angerufen und wurde ausführlich und kompetent über ihre Produkte und die verwendeten Zellen informiert, gerade im Vergleich zu den/dem Mitbewerbern. ;)


    https://www.i-tecc.de/shop/lif…rie-17-5ah-bms-inside?c=6


    Es muss es nicht immer die hochpreisige Lite Blox sein, gibt z.B. auch noch für 490€ eine stärkere Alternative mit sogar 20Ah und für Rekuperation geeignet mit auch nur 3,6kg.


    https://cs-batteries.de/Lithiu…g-Pb-eq-72AH-Rekuperation


    Alternativ habe ich immer einen sehr leichten Sartbooster mit an Bord, um mir bei Startproblemen selbst helfen zu können ..Dino 400 Kraftpaket



    Ich würde einfach einmal einen Amperemeter an die Batterie hängen, um zu schauen, welche Ströme auch bei Nichtbenutzung des Wagens fliessen, zum Lokalisieren des/der Verbraucher, könnte man dann noch einzelne Sicherungen herausnehmen.Normalerweise sollte sich die Lite Blox nicht so sehr von alleine entladen.

  • @country @lala - danke für die Infos dazu. Mal abgesehen vom Verbrauch im Ruhezustand, muss ich früh halt so an die 20 km Landstraße fahren, bevor der Fahrzeugenergie bedarf nicht mehr "hoch" ist. Das ist nach 10 bis 14 h Standzeit und keinem Nachtfrost echt lange. Sofern man die Sitzheizung einschaltet, wird diese Zeit deutlich kürzer, weil dann wohl die Batterie per se geladen wird.


    Ich werde den Verbrauch im Ruhezustand checken, keine Frage. Im Sommer stand der Wagen auch mal drei Wochen ohne Probleme. Liteblox gibt ja über 200 Tage Standzeit an, sollte kein Ding sein, eigentlich.

  • @country
    Das Problem mit der LiteBlox, ist eigentlich nicht die LiteBlox, sondern das Lademanagement, das nicht korrekt auf diese angelernt werden. Man kann leider keine Ladeschlussspannung oder „Voll“Spannung hinterlegen. Auch die Mindestspannung für „leer“ ist nicht einstellbar. Es gibt lediglich die Spannungsgrenze für „Zeig eine Warnung in der MFA an“.


    Aus der LiteBlox Erfahrung heraus, würde ich dir eigentlich fast empfehle, das wenn das bei dir aktuell so seit einem Jahr ohne Probleme läuft, lass es sein mit dem anlernen.

  • @country
    Das Problem mit der LiteBlox, ist eigentlich nicht die LiteBlox, sondern das Lademanagement, das nicht korrekt auf diese angelernt werden. Man kann leider keine Ladeschlussspannung oder „Voll“Spannung hinterlegen. Auch die Mindestspannung für „leer“ ist nicht einstellbar. Es gibt lediglich die Spannungsgrenze für „Zeig eine Warnung in der MFA an“.


    Aus der LiteBlox Erfahrung heraus, würde ich dir eigentlich fast empfehle, das wenn das bei dir aktuell so seit einem Jahr ohne Probleme läuft, lass es sein mit dem anlernen.

    @lala danke dir, für die Info.

  • Das Problem mit der Liteblox und dem Batterielademanagement z.b in meinem Leon MJ:2018 ist wie lala schon schrieb die nicht einstellbare Spannungsgrenze im Gateway.
    Die LB hat bei noch ca. 7% Ladezustand (also knapp vor der Sicherheitsabschaltung) bei mir noch locker 12,5 V Bordspannung.
    Das IBS im Leon erkennt diese 12,5V als "Batterie ist voll" an und die Lichtmaschine lädt "nicht" nach, obwohl die Liteblox tatsächlich leer ist.
    Man kann sich behelfen in dem man regelmäßig Komfortverbaucher wie z.B die Sitzheizung auf Stufe 2 nutzt, dann lädt die Lima nahezu stetig nach.
    Ich nutze das Polar FIS im Leon und habe da sehr guten Überblick wann die Lima lädt oder nicht.
    Daher habe ich da auch keine dauerhafte funktionierende Lösung gefunden, solange die LB als AGM oder EFB egal mit welcher Ah codiert ist.
    Im Frühjahr werde ich noch die LION Codierung versuchen und schauen was sich damit am Leon so ergibt.

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