Nach 3 Jahren treuer Arbeit als Dienstwagen habe ich mich entschlossen, meinen Variant R zu behalten und der Leasing abzukaufen. Damit stand dem Umbau zu einem unauffälligen alltagstauglichen Daily nichts mehr im Wege.
Neben einem KW DCC haben H&R Stabis sowie 8er bzw. 10er Platten auf der Fahrwerksseite Einzug gehalten. Im Winter steht er auf 8x18 OZ Formula HLT in schwarz oder OZ Leggera HLT in silber. Im Sommer werden die Pretorias mit Semis oder ein zweiter Satz mit CSC 6 montiert. Wir sind da doppelt aufgestellt, da meine Frau eine Golf 7 R Handschalter VFL (tief aber mit Serienleistung) fährt.
Auf der Motorenseite wollte ich etwas nachweislich Haltbares (auch wenn es etwas teuer ist). Es wurde nach einer kurzen aber intensiven Überlegung, einen 2,5 Liter DAZA mit DQ500 zu verbauen, dann doch nur die 480 PS-Stufe (plus Ladeluftkühler und DSG-Verstärkung) von Martin Gräf (HGP). Ausschlaggebend gegen den 5-Ender war das doch nicht unerhebliche Mehrgewicht, welches mir die Querdynamik verschlechtert hätte und für HGP letztlich auch der gute Ruf von Martin Gräf.
Bis jetzt bin ich knapp 1.000 km gefahren und begeistert. Es funktioniert alles wie Serie. Das Turboloch ist nicht größer geworden als Serie. Alle Fahrmodi funktionieren, sogar der für einen Daily hilfreiche ECO-Modus mit segeln. (Nicht lachen, aber ich fahre häufig im normalen Verkehr, wo unauffälliges Mitschwimmen reicht.)
Ich habe ein kleines Video mit den Fahrleistungen vor und nach dem Motorumbau geschnitten.
Golf 7 Variant R - Serie vs. HGP