Beiträge von gordon shumway

    Auch wenn so manches für eine konventionelle Instandsetzung wohl kaum wo Infrage kommt,

    finde ich die Lösungen, die für die Restauration eines in die Jahre gekommenen Fahrzeuges angeboten werden, teils interessant.

    Gerade die Lösung, mit welcher eine Karosserie mittels Tauchbad, von Lack, Spachtelmaße, und Rostansätzen gänzlich befreit werden kann, ist bemerkenswert.

    Hier wäre es dann - könnte ich mir vorstellen - tatsächlich möglich, ein gut in die Jahre gekommenes Auto, in den quasi Auslieferungszustand zurück zu versetzen.


    >Brabus< bietet so etwas - wie ich meine - höchst Professionell ausgeführt, für Mercedesmodelle an.

    Hier soll selbst das Interieur (was mir bei einer Komplettrestauration eines vielleicht 50 Jahre, oder älteren Fahrzeuges, vielleicht fast schon als am anspruchsvollsten erscheint), in den Neuwagenzustand versetzt werden.

    Wie "ernst" es Brabus meint, soll auch der Umstand zeigen, das die Fahrzeuge, nach der Restauration mit Kilometerstand "0" ausgeliefert werden.

    Ernst ist aber auch der Preis der weit in den sechsstelligen Bereich ragen, und bis zu mehrere Hunderttausend Euro oder mehr ausmachen kann.

    Die Fahrzeuge werden nach abgeschlossener Restauration aber mit dem Zertifikat 1+ versehen; -Zustand wie neu oder (aufgrund heute zu damals teils verbesserter Fertigungsverfahren), sogar besser.

    Ich besitze jetzt zwar keine Drohne, habe aber vor einem Jahr, eine Spielzeugdrohne (kostete glaube ich im Set inklusive zweier kleiner Akkus und Fernsteuerung knapp 50 Euro), jemanden zu Weihnachten geschenkt.

    Diese Drohne hatte natürlich keine Kamera, und ist eher für den Indoor Bereich, oder bei nahezu Windstille im Außenbereich gedacht, aber selbst dieses einfache Gefährt, hat schon gut Spaß gemacht.

    Konnte auch einige Gimmicks, wie "automatischer" Vorwärts,-Rückwärts, oder auch Seitwärtssalto.

    Fox906bg

    Könnte man so eine Hohlraumversiegelung, in der von dir angesprochenen Form, auch "nachträglich" machen lassen?

    Oder anders ausgedrückt: kommt man beim "fertig zusammen gebauten Auto" noch überall hin, wo man hinkommen sollte?

    Fox906bg

    Mir ist im nachhinein erst bewusst geworden, das ich eine Unterbodenversiegelung bald nach Fahrzeugauslieferung sogar habe machen lassen (ist mir eingefallen, weil auch dortmals die Rede war vom Radhausschalen abmontieren).


    Ein unangenehmer Nebeneffekt der Sache damals war aber, das man eine gute Zeit lang (ich glaube vor allem bei betriebswarmen Motor), das Wachs im Innenraum etwas gerochen hat; ist das unumgänglich, oder ist da womöglich etwas vom Material auf heiß werdende Auspuff/Motorteile gelangt?


    Wie oft sollte der Unterbodenschutz dann erneuert werden, und wird dann lediglich eine weitere Schicht aufgetragen, oder wird das bestehende Material vorab abgetragen?

    Denn hier scheint es ja auch die Möglichkeit zu geben (wahrscheinlich bei älteren Fahrzeugen), den Unterboden mittels Sandstrahlen, oder Trockeneis komplett von allen aufgetragenen Materialien zu befreien.

    Wie erfolgt in dem Fall dann der Schichtenaufbau?

    Ich meine, es gibt am Unterboden ja auch Leitungen und Schläuche, welche wohl nicht einfach mit Lack oder Harz überdeckt werden können?

    Fox906bg (oder allgemein gefragt)

    Was kann man Waschstraßenseitg dem Lack eigentlich zumuten, wenn du schreibst du "würdest" das Auto im Winter wöchentlich waschen?

    Denn wöchentliche Handwäsche in der Waschbox wäre/ist gerade im Winter mühsam.

    Auch ist hier im Thread die Rede von bürstenlosen Waschstraßen, allerdings sind mir hier in der Gegend (ohne mich bislang allzu sehr mit dem Thema befasst zu haben), eigentlich nur solche mit Bürsten bekannt, oder gibt es bei der Bürstenart Unterschiede?

    Bzw. sind bei einer "bürstenlosen" dann Schwämme darauf, oder geht dass dann nach dem Hochdruckverfahren?


    Was den Werterhalt von Fahrzeugen betrifft, habe ich mich vergangene Zeit, doch etwas eingehender mit dem Gebrauchwagenmarkt beschäftigt, und dabei ist es wirklich erstaunlich, welche Unterschiede es da von Fahrzeug zu Fahrzeug geben kann.

    Das eine Auto ist nach 20 Jahren nahezu Rostfrei (oder vielleicht sogar gänzlich Rostfrei), und beim anderen muss nach der Hälfte der Zeit bereits eine mittelgroße Instandsetzung erfolgen.


    Manchmal hört/liest man auch (oder hat zumindest den Eindruck), das wenn ein Auto aus südlichen Ländern, (wie zb. aus Spanien) importiert worden ist, das dies dann sozusagen, automatisch Rostfrei ist.

    Tatsächlich finde ich solche Inserate - gerade von besonders erhaltenswerten Fahrzeugen - teilsweise durchaus interessant.

    Aber kann man tatsächlich die hiesigen "Streusitten", alleinig für das Thema Korrossion verantwortlich machen?

    Fox906bg

    Danke für deine Einschätzung!

    Prinzipiell bin ich zwar eher für das erhalten von "Bewährten", aber wenn mal vom Tauchbad die Rede ist, um komplett "Save" zu sein, wird es wahrscheinlich tatsächlich unverhältnismäßig.

    Aber immerhin, ein ganz normaler Golf ist es nicht, immerhin ein 4-Motion.

    Aber wie gesagt...

    Bleibt wahrscheinlich noch Möglichkeit, das Auto zb. auf einer Onlinebörse zu veräußern, oder es für den "Wald und Wieseneinsatz" zu nutzen!?


    Weil auch die Rede war, vom Auto waschen im Winter, wie oft ist das tatsächlich notwendig oder zu empfehlen?

    Hier gehen die Meinungen ja teils stark auseinander.

    Ich muss dir ehrlich sagen, dass das mit 5000 Euro, oder gar weniger nicht umzusetzen ist, damit habe ich schon gerechnet.

    Wenn aber mit "guten" 6000 Euro tatsächlich alles gemacht wäre, stünde das meiner Meinung nach, sogar noch irgendwo im "Rahmen".

    Nichtsdestotrotz, ob man diesen Weg tatsächlich gehen will, ist fraglich, da es ja trotzdem ein 20 Jahre altes Auto,- und zudem kein GTI oder ähnliches ist.

    Aber die Option zumindest besteht.

    Fox906bg:

    Auch wenn hier schon ein paar Tage nichts geschrieben wurde, vielleicht kannst du trotzdem eine Einschätzung zur folgenden Sache geben.

    Es geht um einen Golf 4.

    Einen Golf 4 aus 2003, bei welchem allen voran Schweller und Kotflügel (vordere und hintere) von Korrosion betroffen sind.

    Zudem kommt, dass das Auto vom Vorbesitzer vor einigen Jahren bereits lackiert worden ist, sich hier aber vermehrt der Klarlack ablöst.

    Inwieweit ist es technisch möglich (und vor allem mit welchem finanziellen Aufwand), wollte man das Auto karosserieseitig quasi auf Neuwagenzustand bringen, um es sozusagen als Youngtimer zu erhalten?

    Also im Endeffekt müsste man (nehme ich an), beide vorderen Kotflügel, sowie die hintere Stoßstange ersetzen, und beide vordere Schweller einschweißen/instandsetzen.

    Desweiteren müssten die hinteren Kotflügel instandgesetzt,- und vielleicht auch noch bei einer oder zwei Türen was ausgebessert werden.

    Und was die Klarlackablösungen betrifft, hätte man vermutlich am Ende das Auto komplett zu lackieren.

    Es geht hier aber natürlich nicht um ein verbindliches Angebot, vielmehr geht es darum, zu Wissen, was hier prinzipiell möglich ist, oder wäre.

    Das mit der geringen Belastung im Leerlauf habe ich mir auch gedacht.

    Aber dennoch, ganz ohne Öl ist schon hart.

    Es wurde sogar Privat mal ein Vorher/Nachher Test wo gemacht (war auf youtube - hoffentlich auch objektiv); mit Leistungsmessung vor,- und nachher, ebenso mit Motorlautstärke, sowie Verbrauchsmessung.

    Vom Verbrauch hat sich nichts geändert.

    Von der Lautstärke war der Wagen dann glaube ich um etwa 2 Dezibel leister, und von der Leistung her waren es um gut 5 Prozent mehr.

    Bedenken muss man allerdings zum einen, mögliche Meßtoleranzen,

    zum anderen, das die "Vorhermessung" mit dem alten Öl, also kurz vor dem anstehenden Ölwechsel gemacht wurde.

    Somit ist es auch nicht auszuschließen, dass auch das frische Öl möglicherweise für einen etwas runderen Lauf der Nachhermessung verantwortlich ist.

    Bin mir nicht ganz sicher, inwieweit es hier rein passt oder nicht.

    War zuletzt aber auf einer Veranstaltung, wo ein Serien PKW, im Prinzip beinahe den ganzen Tag ohne Motoröl (im Leerlauf und am Stand) gelaufen ist.

    Ventildeckel sowie Motorölwanne waren dabei zur Veranschaulichung abmontiert.

    Auf die Frage hin, was der "Witz" dabei ist, erklärte man, das hier quasi in zwei Stufen, ein Additiv dem Öl beigemengt wurde, und sich das Additiv sozusagen, an den beweglichen und in Öl laufenden Teilen festsetzt,

    und daher auch nach ablassen des Motoröls (bis zu einem gewissen Grad) eine (Grund)Schmierung gewährleistet ist.

    Irgendwo alle 30.000 - 50.000 Kilometer soll das Additiv dann aber dennoch erneut beigemengt werden.

    Natürlich wurde darauf hingewiesen, dass das Additiv das Motoröl nicht ersetzt, das steht denke ich außer Frage.

    Beeindruckend ist es irgendwo dennoch .

    Habe dann im Internet zu der Sache auch ein wenig recherchiert, aber die Meinungen und Ansichten zu solchen Additiven gehen teils weit auseinander.

    Bei der Reifendimenson 225/35 R19 auf einer 8x19er Felge; ist man hier mit 2,4 - 2,5 bar bereits am unteren Limit (bei "geringer" Belastung), oder sind 2,5 bar für einen 225er Reifen schon grenzwertig?

    Ich weiß jetzt nicht wie gut der Golf 8 Vorfacelift tatsächlich ist, oder nicht; aber das ein oder andere Detail soll ja tatsächlich Verbesserungswürdig gewesen sein.

    Interessant wäre es, inwieweit da nachgebessert werden konnte, und ob das Faceliftmodell jetzt quasi nahtlos an das Vorgängermodell anschließen kann.

    Ein E-Auto ist im Allgemeinen, wie man weiß, auch nicht so plug&play wie ein Benziner oder Diesel, das kann für einen Vermieter wahrscheinlich auch ein Thema sein.

    Aber auch für den Mieter kann es ein Thema sein;

    man muss sich mit der Thematik sicher relativ sehr genau auseinandersetzen,

    um zu wissen, wieviel Reichweite konkretes Auto hat, wie schnell es laden kann, wo es schnelle Ladestationen überhaupt gibt, und wo der Vermieter (wenn überhaupt), Verträge mich Stromtankstellen abgeschlossen hat.

    Sicher wird es auch Mieter geben, die Privat auch ein E-Auto fahren, und quasi "wissen auf was sie sich einlassen",

    aber für die diejenigen, die einfach nur mal ein paar Tage ein Auto brauchen, oder es "einfach nur mal ausprobieren wollen", kann es dann unter Umständen (für beide Parteien) auch schnell mal müßig werden.

    Ich glaube auch das ein Prominenter Vorbesitzer, welcher selbst im Motorsport vertreten ist,

    für eine zusätzliche Wertsteigerung gut sein kann.

    Allerdings gibt es auch das Sprichwort "Ausnahme bestätigt die Regel".

    In der >50 Jahre Golf Edition< von auto motor und sport, (welche es aktuell auch zu erwerben gibt), sind auch einige Golf-Rekorde aufgeführt.

    Unter anderem, der besonders hohe Erlös eines Golf 4 mit äußerst prominenten Vorbesitz.

    Das angesprochene Fahrzeug wurde 1999 von Joseph Ratzinger - ab 2005 Papst Benedikt XVI - gekauft.

    Ebenso 2005, wurden für den Wagen bei einer Online-Versteigerung 188.938 Euro erzielt.

    Es handelt(e) sich dabei um einen mehr oder minder konventionellen Golf 4.


    Fairerweise anfügen muss man, dass das Fahrzeug 2005 nicht von Papst Benedikt für so eine hohe Summe weiterverkauft wurde,

    sondern dieser hatte das Fahrzeug zuvor (vermutlich zu üblichem Marktwert) an ein Autohaus verkauft.

    Dieses Autohaus hatte das Fahrzeug dann auch für etwas unter 10.000 Euro weiterverkauft.

    Erst der Käufer des Gebrauchtwagens hatte das Auto dann entsprechend teuer veräußerst.


    Rekordergebnis bei eBay - AUTO BILD

    Weil im oberen Beitrag Probleme mit der Sperre erwähnt; welche Art von Sperre ist denn verbaut, bzw. wie unterscheidet sich der Antriebsstrang generell vom Serienfahrzeug (Hinterachsdifferential, Haldexkupplung/Steuerung)?